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Trinkwasserqualität- Übersicht

Mehr über die Wasserqualität der einzelnen Regionen erfahren Sie, wenn Sie auf ein Gebiet klicken. Wenn Sie mehr wissen wollen oder Fragen haben, können Sie uns telefonisch unter 0365 4870-954 erreichen oder per Email unter w.geisler@otwa.info.


Wasserhärte ist ein Begriffssystem der angewandten Chemie, das sich aus den Bedürfnissen des Gebrauchs natürlichen Wassers mit seinen gelösten Inhaltsstoffen entwickelt hat. Konkret wird mit Wasserhärte die Äquivalentkonzentration der im Wasser gelösten Ionen der Erdalkalimetalle, in speziellen Zusammenhängen aber auch deren anionischer Partner bezeichnet. Zu den „Härtebildnern“ zählen im Wesentlichen Calcium- und Magnesiumionen. Die gelösten Härtebildner können unlösliche Verbindungen bilden, vor allem Kalk und sogenannte Kalkseifen. Diese Tendenz zur Bildung von unlöslichen Verbindungen ist der Grund für die Beachtung der gelösten Erdalkalien, die zur Entstehung des Begriffs- und Theoriesystems um die Wasserhärte geführt hat.

Die Wasserhärte entsteht beim Durchtritt von Wasser durch Böden und/oder Grundwasserleiter. Deshalb hängt es stark vom geologischen Untergrund ab, welche und wie viel Härtebildner in Lösung gehen können. Dem entspricht die geografische Verteilung der Wasserhärte.

Härtebereiche:

Härtebereich Millimol Calciumcarbonat
je Liter
°dH
weich
weniger als 1,5
weniger als 8,4 °dH
mittel
1,5 bis 2,5 8,4 bis 14 °dH
hart mehr als 2,5
mehr als 14 ° dH