Trinkwasserqualität- Übersicht
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Wasserhärte ist ein Begriffssystem der angewandten Chemie, das sich aus den
Bedürfnissen des Gebrauchs natürlichen Wassers mit seinen gelösten
Inhaltsstoffen entwickelt hat. Konkret wird mit Wasserhärte die
Äquivalentkonzentration der im Wasser gelösten Ionen der Erdalkalimetalle,
in speziellen Zusammenhängen aber auch deren anionischer Partner
bezeichnet. Zu den „Härtebildnern“ zählen im Wesentlichen Calcium- und
Magnesiumionen. Die gelösten Härtebildner können unlösliche Verbindungen
bilden, vor allem Kalk und sogenannte Kalkseifen. Diese Tendenz zur Bildung
von unlöslichen Verbindungen ist der Grund für die Beachtung der gelösten
Erdalkalien, die zur Entstehung des Begriffs- und Theoriesystems um die
Wasserhärte geführt hat.
Die Wasserhärte entsteht beim Durchtritt von Wasser durch Böden und/oder
Grundwasserleiter. Deshalb hängt es stark vom geologischen Untergrund ab,
welche und wie viel Härtebildner in Lösung gehen können. Dem entspricht die
geografische Verteilung der Wasserhärte.
Härtebereiche:
| Härtebereich |
Millimol Calciumcarbonat je Liter |
°dH |
weich
|
weniger als 1,5
|
weniger als 8,4 °dH
|
mittel
|
1,5 bis 2,5 |
8,4 bis 14 °dH
|
| hart |
mehr als 2,5
|
mehr als 14 ° dH
|
1mmol/l entspricht 5,6 Grad dH